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Berlin, Neue Mitte
Regierungsviertel

'Nachhaltiges Bauen' ist ein Begriff, mit dem mittlerweile jeder helle Kopf in der Baubranche etwas anzufangen weiß. Unter Experten ist unstrittig, daß nur etwa 25 % der Gesamtkosten für Planung und Bau eines Gebäudes zu veranschlagen sind. Die restlichen 75 % fallen dagegen als Folgekosten im Rahmen des Betriebes und der Erhaltung des Gebäudes an, wenn man die gesamte Lebensdauer des Objektes betrachtet. Vor diesem Hintergrund drängt sich die Konsequenz auf, zu hochwertigen und langlebigen Werkstoffen und Produkten zu greifen, um die Folgekosten minimieren zu können. Diese Überlegungen haben auch die Planer zahlreicher Regierungsgebäude in Berlins neuer Mitte dazu bewogen, in der Versorgungstechnik gleich kilometerweise das Geberit Mapress Edelstahl-Pressfittingsystem zu verwenden.
Reichstagsgebäude

Spezielle Anforderungen wurden im Reichstag gestellt. Dem Einsatz von regenerativen Energien wurde möglichst breiten Raum gelassen. Durch Erdwärmekühlung in Verbindung mit Wärmepumpen werden die Kühl-anlagen durch Sole gespeist. Im Küchentrakt sind es aufbereitete Wässer für Spülgeräte, die nach Leitungen aus Edelstahl verlangen. Das Ergebnis: Geberit Mapress Edelstahl in den Nennweiten 12 bis 108 mm und in einer Gesamtlänge von 3000 Metern.
Bundeskanzleramt

Schon in einer frühen Planungsphase haben sich die Ingenieure von Schmidt-Reuter, Köln, für die Trinkwasser-Installation auf den Werkstoff Edelstahl festgelegt. Langlebigkeit aller Werkstoffe hatte auch hier für den Bauherrn einen hohen Stellenwert. Deshalb bildet heute Geberit Mapress-Edelstahl in den verschiedensten Nennweiten und in einer Gesamtlänge von 15 km nicht nur das komplette Trinkwassernetz, sondern fördert auch das Regenwasser von den Sammelflächen in den Dachbereichen über eine Druckerhöhungsanlage zu den Zapfstellen der Grünflächen-bewässerung.
Auswärtiges Amt

Der Altbau aus den 30er Jahren, einst für die Reichsbank erbaut, ist zum Domizil für das Auswärtige Amt geworden. Erst zu einem Zeitpunkt, als die Ausführungsplanungen bereits im Gang waren, gaben die staatlichen Stellen als Auftraggeber grünes Licht für Edelstahl. Unterstützt hat diese Entscheidung sicherlich die Tatsache, daß beim Systemvergleich Kunststoff/Edelstahl nahezu gleiche Kostenrahmen ermittelt wurden. Daraufhin schrieb das planende Berliner Ing.-Büro Gladen und Winter für das gesamte Trinkwassernetz und für die Feuerlöschleitungen Edelstahl aus. Das Ergebnis: 10 km Geberit Mapress-Edelstahl bis zur Nennweite 100 sind zum Einsatz gekommen, um die Trinkwasserversorgung sowie die Anbindung von Naßleitungen an Wandhydranten sicherzustellen. Die Entscheidung 'pro Edelstahl' fiel nicht zuletzt auch deshalb, weil von stagnierenden Trinkwässern keinerlei Gefährdung ausgehen soll, denn zahlreiche Zapfstellen werden beispielsweise aufgrund längerer Dienstreisen nur sporadisch genutzt.
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